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Pressestimmen:

 

Musik für die späteren Stunden im verqualmten Club, kurz vor Sonnenaufgang, wenn man sich am letzten Bier festhält und überhaupt keine Lust hat, nach Hause zu gehen, nicht depressiv, aber schon melancholisch. Geheimtipp würde ich mal sagen. (A.P.)

www.backagain.de

 

Düster fällt das Werk von Android Love Caravan aus. Geprägt werden die Songs von Band Mastermind Markus Weitgassers häufig monotoner Stimme, die zwischen massiv rockenden oder psychedelisch angehauchten Gitarren gern entrückt auf ein und demselben Ton reitet. Die Grundstimmung ist nicht von optimistischen menschlichen Regungen getragen. Songs wie das hypnotisch anmutende „Caravan“ oder selbst das poppigere „No Happy“  sind schlussendlich von unheimlicher, paranoider Stimmung unterfüttert. Vielen Tracks gelingt es aber, durch Arrangements eine Atmosphäre düsterer Faszination auszuüben.

NOW - Magazin: November 06

 

Hinter dem Bandnamen, der sich hier zunächst liest wie Stoner-Rock, die 1093ste verbirgt sich ein ziemlich eigensinniger Mix aus etwas dunklerem Wave, Indie und Psychedelic. Die Stimme des Wahllondoners Markus Weitgasser lässt dabei teilweise tief blicken in seelische Abgründe, Verderben und Desillusion. Musikalisch äußert sich das teils ziemlich elektronisch („Time“, „No last dance“), teils relativ poppig („No happy“) aber zumeist dunkel, unnahbar, distanziert und leicht unterkühlt. Android Love Caravan verstehen es zu bedrücken, den Raum auszufüllen, bleiben dabei aber dennoch immer irgendwie ungreifbar und fern. So als würden die frühen Suede ohne Kehlchenstimme und etwas eingängigere Pixies gemeinsame Sache machen. Und in einem Punkt bin ich mir jetzt relativ sicher: Wenn ich jemals einen Film drehen sollte und in diesem eine Szene in einer Opiumhöhle vorkommen sollte, dann hätte ich nun auf jeden Fall eine musikalische Untermalung dafür gefunden.

www.noisy-neighbours.com

 

Das selbstbetitelte Debütalbum um den Sänger und Gitaristen Markus Weitgasser greift gerne und oft in die New-Wave-Mottenkiste, zieht dabei allerdings gezielt nette, fast vergessene und wenig klischeehafte Klänge und Harmonien heraus, die, in ein modernes Klanggerüst eingebettet, zwar eine gewisse Nostalgie hervorrufen, doch durchaus noch Innovationspotential beinhalten. Überlebende wie Echo and the Bunnymen oder Wiederbelebte wie Pink Turns Blue schimmern hier ebenso durch wie Altmeister à la Joy Division oder Invisible Limits. 34 nicht uninteressante Minuten, die nach mehr verlangen.
(5/6)

www.noize.cc

 

Woah! Fast erscheint es gewagt, im Wonnemonat Mai ein Album zu veröffentlichen, dass in seiner Düsterheit und Schwere an nebeldurchdrängte Novembertage erinnert. Ein Sonnenschein ist Android Love Caravan mit Sicherheit nicht. Aber wer sagt denn eigentlich, dass man nicht auch im Sommer melancholisch sein darf?!

Eines werden sich die österreichischen Android Love Caravan mit ihrem selbstbetitelten Debutalbum mit Sicherheit nicht nachsagen lassen können: Den Vorwurf der Eingängigkeit. Im Gegenteil, Android Love Caravan ist ein Album, das durch seine düster-melancholische Grundstimmung definitiv gewöhnungsbedürftig ist. Das wiederholte Reinhören lohnt sich dennoch. Android Love Caravan bewegen sich irgendwo zwischen Indie-Pop und New Wave, zwischen Synthiesound und Gitarrenriffs, die gespickt sind mit leichten Elektro-Einflüssen. Eine stilistische Symbiose, die das Autarke des Sounds darstellt.
Zentrales Gestaltungsmittel der Songs stellt die eindringliche aber stets monotone Stimme Markus Weitgassers dar, die mal über dem Sound zu schweben, mal diesen zu durchdringen scheint, jedoch stets im Einklang mit der musikalischen Komposition steht. Interessant gestaltet sich das Aufeinandertreffen der monotonen Vocals und melodiös gestalteten Riffs bei No Happy, einem Song, der wohl wie kein anderer des Albums die Vielschichtigkeit von Adroid Love Caravan repräsentiert.

Mit Android Love Caravan haben Markus Weitgasser (Vocals), Andreas Hörlsberger (Bass), Matthias Schurz (Keyboards, Synthesizer) und Nicki Tiefenbacher (Drums) ein mit Sicherheit polarisierendes Debut kreiert, das in seiner leichten Schwerfälligkeit passagenweise an Heroen wie Joy Division, Nick Cave oder The Doors erinnert. Egal, was die skeptischen Kritiker oder die kritischen Skeptiker der Musikwelt über dieses Album sagen werden, das Reinhören und sich selbst eine Meinung bilden, lohnt sich in jedem Fall.
(kae)

www.popconnection.de

 

Markus Weitgasser ist aus Salzburg nach London geflüchtet, um sich musikalisch und textlich neue Ideen zu holen. Herausgekommen ist ein Album voller spaciger Wavenuancen. Elektronische Wellenreiter, melancholische Indiesequenzen, die einem  KRAFTWERK, einem Impuls aus fremden Sphären ähneln, dann aber wieder Bodenständig nach natürlichen Traumbildern greifen. Eine biomechanische Spielerei mit Elektronik und ehrlicher Handarbeit. Luft, Wasser, Erde, Feuer und sogar Licht werden elementarisch mit berechnenden Tönen versehen, was das Hören zu einer langen Prozedur macht.
Ein Hörbuch mit der Wiederentdeckung von erlebten Stationen aus deinem Leben. `No Last Dance` ist beispielsweise ein ekstatischer Tanz um das Lagerfeuer mit der seelenberuhigten Erschöpfungspause. Keine leichte Kost, aber die Anstrengung hat sich gelohnt. Markus spricht, flüstert seine monotonen Sätze, während die musikalische Schwerkraft aufgehoben wird und sich in der Kultur der Indianer wiederfindet. AIDEN.

UNDERDOG Magazin

 

Man kennt das, die Decke fällt einem auf den Kopf und man kann im gewohnten Umfeld einfach nicht mehr klar denken. Aus diesem Grund zog es Markus Weitgasser, Sänger/Gitarrist und Songschreiber der Salzburger Combo ins kreativ leuchtendere London um Inspirationen für ein Album zu sammeln. Zurück in der Heimat ging's gleich an die Arbeit um die gewonnenen Erfahrungen in Songform zu giessen. Nun, viel Spass scheint der gute Mann in Englands Trendstadt No. 1 nicht gehabt zu haben. Die Band vermischt auf ihrem Debüt-Album Indie mit NewWave und Pop, fügt ordentlich elektronische, sphärische Klänge bei und schreckt auch nicht vor deutlichen Synthesizern oder Keyboards zurück. Nie wirklich schnell, eher langsam vor sich hin schwebend und komplett abwesend klingt die Musik des Quartetts. Leichte, verzerrte Gesangsmelodien erzählen von Einsamkeit, Liebe, Rausch und Obsession und hüllen den Raum in einen Mantel aus Schweigen. Es ist vor allem die düstere Stimmung, die dieses Album ausmacht. Wer unter Depressionen leidet, sollte sich das vielleicht nicht antun. Freunde gepflegter Melancholie können hier jedoch unbedenklich zugreifen. Rating: 7 / 10

www.musicscan.de

 

Es gibt Neuigkeiten
 aus dem Land, das seit Falcos Ableben in popkultureller Hinsicht nur wenig von sich reden macht. Android Love Caravan heißt die Band aus der Alpenrepublik und dahinter verbirgt sich vor allem Sänger/Songschreiber/Gitarrist und Mastermind Markus Weitgasser. Was dieser vor seinem presseinformativ verbrieften Exil in London getrieben hat, ist nicht überliefert. Fest steht nur, dass er von dort mit einem Sack düster-eindringlicher Melodien zurückkehrte, die nun in gepresster Form zu haben sind.

Musikalisch bewegen sich ALC irgendwo zwischen Post Rock, New Wave und Electro-Noise und Leichtsinn kann man den Jungs dabei wirklich nicht vorwerfen. Die eigenwilligen Arrangements pendeln zwischen sparsamen, puristischen Soundkulissen und krachigen Gitarrenwänden, sind absolut zu Ende gedacht und werden nie langweilig. So macht Musik Spaß. Nur Weitgassers Gesangstimme trübt die Freude dann doch ein wenig. Wer durchgängig zum Halleffekt greifen muss, um den Eindruck des Tiefgründigen und Geheimnisvollen entstehen zu lassen und außerdem auf einen maniriert-monotonen Vortragsstil zurückgreift, macht sich irgendwie verdächtig. Trotzdem: Als Geheimtipp geht diese Scheibe allemal durch.

www.gothmund.de

 

Extrem schräger Gothic Wave Rock kommt von ANDROID LOVE CARAVAN, die auf ihrer gleichnamigen Scheibe zunächst durch das wohl simpelste und zugleich beknackteste Cover ever in die Hall of Fame der Bad Taste Cover eingehen werden. Mannomann… Der Style der Ösis erinnert mich an eine debilere, krankere Variante von den SISTERS OF MERCY, die sich mit  THE DOORS zum Jammen verabredet haben, just nach einem exzellenten Drogenrausch und beiläufiger musikalischer Hintergrunduntermalung durch NICK CAVE, dem Großmeister des Waves überhaupt. Um das abstruse Klangbild noch näher zu beschreiben und die eventuelle Relevanz für unser Magazin herzustellen, bliebe anzumerken, dass neben allen Indie Pop und Wave Einflüssen auch Grunge zum Tragen kommt, was ja so mancher von uns ja ebenfalls im CD Schrank stehen hat, vorausgesetzt, ihr habt Anfang der Neunziger kein Bibi Blocksberg gehört. Hin und wieder recht noisige Gitarren, halliger, morbider Gesang, sphärische Klänge hier, schleppend groovige Drums und Samples dort, ein unterschwellig knurrender Bass, kurzum bleibt unter dem Strich ein irgendwie drogenverseuchter Release, der verwirrt und berauscht zugleich, der abstoßend und gleichermaßen anziehend wirkt. ANDROID LOVE CARAVAN sind eigentlich nicht meine Baustelle, der Ideenreichtum der Scheibe sowie die außerordentliche Kreativität der Band lassen mich immerhin das Prädikat „interessant“ vergeben. Geistig verwirrte Gemüter mögen sich an www.finestnoise.de oder an www.androidlovecaravan.com wenden. 

Iron Pages

 

Android Love Caravan sind in erster Linie das Geisteskind von Markus Weitgasser, der 2004 aufgrund einer kreativen Durststrecke von Österreich nach England (genauer gesagt London) umsiedelte. Schon kurze Zeit später kam besagter Herr mit einem ganzen Sack voller neuer Songs in die alte Heimat zurück und gründete Android Love Caravan. Was so ein Tapetenwechsel nicht alles bewirken kann...
Auch wenn der sphärisch-behäbige Stilmix aus Pop, Elektro, New Wave und Indie sicherlich nie zu „meinem täglichen Brot“ zählen wird, kann ich den schlüssig inszenierten, recht eigenständigen Songs eine gewisse Faszination nicht absprechen. Die introvertierten Arrangements (mit leichten Noise-Einschüben) sind allesamt qualitativ hochwertig und schaffen es, den Hörer in eine Welt irgendwo zwischen Traum und Wirklichkeit zu entführen, aus der man so schnell nicht mehr auftauchen möchte. Auch wenn man Android Love Caravan nur bedingt mit Tiamat vergleichen kann, so hat deren psychedelisches Meisterwerk „A Deeper Kind Of Slumber“ doch einen ähnlich „bewusstseinserweiternden“ Aspekt an sich. Musik-Individualisten sollten hier schnellstens zuschlagen! Doc (Scream Records/ Huge Music)

www.baldymod.de

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
   
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