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Android Love Caravan

2004 beschloß Sänger/Gitarrist und Songschreiber Markus Weitgasser für unbestimmte Zeit Salzburg zu verlassen, da er fand, dass ihm seine Umgebung keinen Stoff für neue Musik mehr bieten konnte. Es zog ihn nach London. Im Herbst desselben Jahres kehrte er mit einer Fülle von Songs, die das neue Album ergeben sollten, zurück.
In Andreas Hörlsberger (Bass), Matthias Schurz (Keyboards, Synth) und Nicki Tiefenbacher (Drums) fand er die idealen musikalischen Partner, um seine Songs umzusetzen - Android Love Caravan war geboren! Produziert wurde das Debutalbum von Ex- Urban Trip Mastermind Arno Briggman.  Es ist im April 2006 auf  dem jungen österreichischen Indie- Label Scream Records erscheinen.
 
Der Sound und die Songs von Android Love Caravan bilden einen Hybrid aus Indie - Pop, NewWave und Grunge versehen mit dezenten Elektronikeinflüssen.  Es wird  von Schublade zu Schublade gesprungen,  einmal bedient man sich stärker elektronischer Elemente, um  später plötzlich auf ein noisiges Gitarrensolo zu treffen. Hier endet die Reise durch die Welt von Android Love Caravan noch lange nicht. Unerwartet trifft man auf ruhige Keyboardflächen und dezente Synthesizermelodien, irgendwo entdeckt man noch eine Gitarre im Raum und darüber schweben Markus Weitgasser Texte über Einsamkeit, Liebe, Rausch und Obsessionen.

Sowohl Live - mittlerweile mit Pete Eder am Schlagzeug -als auch auf ihrem Debutalbum wissen Android Love Caravan immer wieder von neuem zu überraschen. “Vielschichtigkeit statt langweiligem Einheitsbrei” wird bei dieser Band groß geschrieben. Das Einzige was sich wie ein roter Faden durch das Gesamtwerk  zieht, ist  diese gewisse düstere Grundstimmung wie man sie etwa von den  `The Doors` kennt, oder wie sie bei `Joy Division`  den frühen `Sonic Youth` oder  `Nick Cave` anzutreffen ist.

 

Android Love Caravan polarisieren (Dies liegt nicht nur an den  eigenwilligen Sound und Song Arrangements, sondern natürlich auch an Markus Weitgassers monotonem, teilweise zerbrechlich und apathisch wirkendem Gesang) und das ist auch gut so!

 

   
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